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Fallpraxis Umsatzsteuer: In welchen Fällen Sie für die USt-Berechnung die Mindestbemessungsgrundlage ansetzen

Hier haben wir wieder einen Fall aus der täglichen Praxis der Betriebsprüfung für Sie. Heute verkauft ein Unternehmer den betrieblichen Pkw an seinen Sohn. Allerdings hätte er am freien Markt einen höheren Preis erzielen können. Wie immer können Sie auch bei diesem Fall überlegen, ob Sie ihn auch so gelöst hätten.

Jörg Wilde

30.07.2024 · 2 Min Lesezeit

Sachverhalt

Herbert Neumann betreibt ein Einzelunternehmen in Dortmund. Im Sommer 2024 entschließt sich Herr Neumann zum Kauf eines neuen betrieblichen Pkw. Den alten betrieblichen Pkw verkauft er seinem Sohn zum Preis von 2.000 €. Hätte Neumann den Pkw an einen Gebrauchtwagenhändler verkauft, wäre ein Erlös von 6.000 € (netto) möglich gewesen. Im Zeitpunkt der Übergabe an den Sohn ist der Pkw voll abgeschrieben und mit 1 € Erinnerungswert im Anlagevermögen enthalten. Herbert Neumann hatte damals für den Pkw die Vorsteuer aus den Anschaffungskosten in Anspruch genommen.

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