Grundsätzlich kann man sagen, dass kriminelle Unternehmer/Personen – meist aus organisierter Kriminalität – im Rahmen von Straftaten (z. B. Diebstahl, illegale Wettspiele oder Drogenverkäufe) hohe Einnahmen erzielen und diese vor dem Zugriff des Staates (z. B. der Besteuerung oder gar Beschlagnahmung) verstecken wollen. Das kriminell verdiente Geld können diese Personen nicht einfach auf ein Konto einzahlen, sonst würden sowohl Banken als auch der Fiskus hellhörig werden und unangenehme Fragen stellen. Also muss die Herkunft des Geldes verschleiert werden, bevor es offiziell auf einem Konto eingeht und im normalen Wirtschaftsverkehr wieder genutzt werden kann. Das Geld wird meist in Bereichen mit schwer nachvollziehbarem Bargeld-Fluss gewaschen (z. B. Wettbüros, Gastronomie, andere Dienstleistungsbetriebe im Bargeldsektor). Hier kann Bargeld unpersönlich ausgegeben werden, ohne dass nachvollziehbar ist, von wem das Geld stammt. Das erhaltene Geld versteuert der Unternehmer rechtmäßig beim Finanzamt, sodass es ab diesem Moment quasi sauber ist.
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Wie Geldwäsche funktioniert und wann Sie selbst durch USt-Betrugsmodelle unwissend betroffen sein können
Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sind ein großes Problem in der Finanzwelt. Dabei geht es nicht nur um das „Reinwaschen von schmutzigem Geld“ – vielmehr hängt die Geldwäsche auch mit Steuerhinterziehung in Milliardenhöhe und illegalen Geschäften zusammen. So gehen auch die umsatzsteuerlichen Karussellgeschäfte mit der Geldwäsche einher. Denn die dort veruntreuten Umsatzsteuerbeträge setzen die kriminellen Banden meist für die nächsten illegalen Geschäfte ein – irgendwann muss das Geld dann aber sauber werden, wenn es
auf dem Konto ankommen und privat genutzt werden soll. Erfahren Sie in diesem Beitrag, wie Geldwäsche funktioniert und wie Ihr Unternehmen selbst unwissend
betroffen sein kann und Sie sich selbst schützen können.