Tax-News

Umsatzsteuerliche Organschaft: 3 typische Denkfehler – und wie Sie diese vermeiden

Bei der umsatzsteuerlichen Organschaft verlassen sich viele nur auf einfache Faustregeln. Das ist verständlich. Schließlich möchten Sie nicht für jede Änderung in der Unternehmensstruktur ein steuerliches Gutachten erstellen lassen. Doch genau hier liegt das Risiko: Was auf den ersten Blick eindeutig erscheint, kann umsatzsteuerlich ganz anders zu beurteilen sein.

Jörg Wilde

24.08.2026 · 1 Min Lesezeit

Besonders gefährlich sind Aussagen wie „Wir haben getrennte Geschäftsführer“ oder „Wir halten weniger als 50 %“. Solche Aussagen können zwar ein Indiz sein, entscheiden aber nicht allein über das Vorliegen einer Organschaft. Wir haben hier die wichtigsten Denkfehler aus der Praxis.

Denkfehler 1: „Wir haben 2 Geschäftsführer. Deshalb gibt es keine Organschaft.“

Diese Aussage klingt zunächst logisch. Schließlich werden die beiden Gesellschaften von unterschiedlichen Personen geführt. Damit, so die Überlegung, können sie doch nicht organisatorisch miteinander verflochten sein. Doch so einfach ist es nicht.

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