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Worauf Sie beim Einsatz von generativer KI in Steuerfragen unbedingt achten sollten

Gängige Modelle wie ChatGPT oder Google Gemini geben Ihnen auf viele Fragen schnelle Zusammenfassungen und Antworten. Doch insbesondere im rechtlichen Bereich gilt hier, Vorsicht walten zu lassen: Die Umsatzsteuer und andere Rechtsgebiete sind komplex und es ergeben sich immer wieder Neuerungen durch Urteile oder BMF-Schreiben, sodass die KI selbst oft an der Komplexität scheitert oder bei den Antworten halluziniert. Anhand einiger Beispiele möchte ich Ihnen zeigen, warum Sie sich nicht allein auf KI verlassen sollten. Es ist wichtig, die Antworten kritisch zu prüfen und sich selbst zu informieren – beispielsweise durch unsere Artikel. Denn am Ende macht die richtige Mischung den Unterschied.

Ann-Christin Hütte

15.06.2026 · 7 Min Lesezeit

Die KI erleichtert uns häufig den Alltag. Wie oft habe ich mal eben den gängigen Chatbots alltägliche Fragen gestellt: Von Tipps zu Aktivitäten im Urlaubsort bis zum blinkenden Zeichen in der Displayanzeige des Autos. Die KI gibt immer eine Antwort, ohne dass ich auf mehreren Seiten lange Texte nach Informationen durcharbeiten muss. Doch gerade da liegt bei komplizierteren Themen die Crux. Denn hier stoßen auch komplexe Sprachmodelle manchmal an ihre Grenzen. Im Steueralltag kann Sie dies teuer zu stehen kommen, wenn Sie sich blind auf die KI verlassen. Spätestens bei einer Prüfung kann auffallen, dass die Einordnung des Sachverhalts und die Buchungen fehlerhaft sind. 

Ein simples Beispiel zeigt: Vorsicht vor ungenauen Antworten!

Beispiel: Ich habe für Sie die KI mit ganz alltäglichen und vermeintlich simplen Fragen gefüttert, um Ihnen zu zeigen, wie schnell das Antwortsystem falschliegt. Die Frage:

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