News

Verbindlichkeiten vs. Rückstellungen – so unterscheiden Sie richtig

In Ihrer Bilanz finden Sie auf der Passivseite die Verbindlichkeiten und Rückstellungen. Auch, wenn diese gar nicht so weit auseinander stehen, haben sie unterschiedliche Charakteristika und Zwecke, die Sie als Finanzverantwortlicher unbedingt kennen sollten. Erfahrungsgemäß fällt genau diese Unterscheidung den meisten Unternehmern besonders schwer. Ihnen gleich nicht mehr!

Dennis Kusel-Stegen

04.02.2025 · 1 Min Lesezeit

So definieren sich Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind Schulden, die Ihr Unternehmen gegenüber Dritten hat. Diese Schulden sind in der Regel aufgrund von Lieferungen und Leistungen entstanden, die Ihr Unternehmen erhalten, aber noch nicht bezahlt hat. Verbindlichkeiten sind also rechtlich verbindliche Verpflichtungen, die in der Zukunft erfüllt werden müssen. Dazu gehören beispielsweise Kredite, Darlehen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Steuern und Sozialabgaben.

Daran erkennen Sie zukünftig jede Rückstellung

Rückstellungen hingegen sind ungewisse Verbindlichkeiten, die Ihr Unternehmen möglicherweise in der Zukunft erfüllen muss. Diese Verpflichtungen sind noch nicht genau bezifferbar, aber es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie in der Zukunft anfallen werden. Rückstellungen werden gebildet, um mögliche Risiken abzudecken, die das Unternehmen in der Zukunft treffen könnten. Dazu gehören beispielsweise Pensionsrückstellungen, Rückstellungen für Gewährleistungen, Rückstellungen für Prozessrisiken oder Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften.

Sie möchten den ganzen Artikel lesen, aber haben noch keinen Zugang?

Testen Sie jetzt ‚Rechnungswesen aktuell‘ und erhalten Sie Zugriff auf eine Vielzahl hilfreicher Mustervorlagen, Checklisten und Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die Ihren Alltag optimieren!