Ihr Finanzamt modernisiert sich mehr und mehr
Finanzämter in Deutschland arbeiten fast wie jedes Unternehmen. Sachbearbeiter sind häufig nur noch in Teilzeit tätig oder arbeiten sogar im Home-Office. Dies alles ist möglich, weil Sie mehr und mehr dazu gezwungen werden, Ihre Steuererklärung in elektronischer Form vorzulegen. Nutzen Sie die Vorteile des Programms „MeinElster“ für die Erstellung und Ermittlung Ihrer Steuererklärungen und Anträge.
Wenn Sie mit Ihrem Finanzamt in Kontakt treten und ihm etwas mitteilen wollen, machen Sie das am besten immer schriftlich, denn damit gehen keine Informationen verloren. Informationen, die Sie Ihrem Finanzamt lediglich mündlich geben, kann ein anderer Sachbearbeiter – ein Vertreter oder ein neu zuständiger Beamter – möglicherweise nicht wissen, weil es keinen Aktenvermerk darüber gibt. Zudem haben mündliche Mitteilungen in einem späteren finanzgerichtlichen Verfahren, sollte es zu einem solchen kommen, nur einen eingeschränkten Beweiswert.
Formulieren Sie jedes Anschreiben an das Finanzamt sorgfältig und wohldurchdacht. Denn denken Sie daran: Alle Unterlagen, die Sie der Behörde zusenden, bleiben über Jahre hinweg in Ihrer Steuerakte. Das „Gedächtnis“ Ihres Finanzamts reicht nicht selten 10 Jahre und weiter zurück in die Vergangenheit.