Artikel

Nur wenn Sie alle Voraussetzungen erfüllen, profitieren Sie von den Vorteilen des Investitionsabzugsbetrags

Mit dem Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG wird es Ihnen möglich, die Abschreibung von 50 % auf bestimmte Wirtschaftsgüter um bis zu 3 Jahre vorzuziehen. Die daraus resultierenden Steuer- und damit auch Liquiditätsvorteile nutzen Sie zur Finanzierung der Anschaffung oder Herstellung. Doch das gelingt nur, wenn Sie die Spielregeln in allen Details beachten.

Timm Haase

13.05.2024 · 3 Min Lesezeit

Das sind die Vor- und Nachteile

Der Investitionsabzugsbetrag (IAB) ist das Mittel der Wahl vieler kleiner und mittlerer Betriebe, wenn es um die zukünftige Anschaffung oder Herstellung von beweglichen und abnutzbaren Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens geht. Durch die Bildung des IAB wird die Steuerlast in einem Jahr gezielt gesenkt.

Allerdings hat der IAB nicht ausschließlich Vorteile. Die zukünftige Abschreibung bemisst sich nämlich nach den um den IAB geminderten Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Ihnen entgeht somit zukünftiger Aufwand, was wiederum zu einer höheren Steuerbelastung führen kann.

Das größte Problem rund um den Investitionsabzugsbetrag: Erfolgt die Investition nicht rechtzeitig oder verwirft ein Betriebsprüfer nachträglich die Bildung, muss zwingend eine gewinnerhöhende Korrektur im Jahr der Bildung des IAB erfolgen. Sie riskieren damit Steuernachzahlungen und eine teure Verzinsung.

Sie möchten den ganzen Artikel lesen, aber haben noch keinen Zugang?

Testen Sie jetzt ‚Rechnungswesen aktuell‘ und erhalten Sie Zugriff auf eine Vielzahl hilfreicher Mustervorlagen, Checklisten und Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die Ihren Alltag optimieren!