Tax-News

Grundsteuer-Hebesätze werden immer höher

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY hat jüngst eine Studie veröffentlicht, die sich mit der Entwicklung der Grundsteuer-B-Hebesätze in Deutschland befasst. Kurz vor der ab 2025 inkrafttretenden Grundsteuerreform haben demnach zahlreiche Gemeinden im Land den relevanten Hebesatz deutlich angehoben.

Timm Haase

22.12.2024 · 1 Min Lesezeit

Ein beeindruckender Wert aus der Studie: Im Jahr 2023 hatten 53 % aller Kommunen einen Hebesatz von 400 % oder mehr. Noch im Jahr 2005 waren es lediglich 5 %. Ebenfalls in diesem Jahr hatten noch 22 % aller Gemeinden einen Hebesatz unter 300 %. Im vergangenen Jahr waren es lediglich noch 3 %.

2023 lag der bundesweite Hebesatz-Durchschnitt bei 409 % und hat sich damit im Vergleich zu 2022 um 18 Prozentpunkte erhöht. Interessant zu wissen: Das Bundesland mit dem höchsten durchschnittlichen Hebesatz ist Nordrhein-Westfalen (577 %), gefolgt von Hessen (507 %) und Rheinland-Pfalz (464 %). Die niedrigsten Hebesätze gab es 2023 im Durchschnitt in den Kommunen in Schleswig-Holstein (348 %).

Mein Tipp

Je höher der Hebesatz, desto höher fällt die Steuer aus. Keine Frage: Die Grundsteuer kann zu einem durchaus relevanten Kostenfaktor werden und damit die Frage nach einem Standortwechsel aufwerfen. Dennoch sollten Sie immer die Gesamtsituation im Blick haben. Bietet Ihr Standort für Sie wichtige Vorteile, sollten Sie einen Wechsel sehr genau abwägen.

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