F 30 Firmenwagen, Vorschaltmodell

Vorschaltmodell beim Firmenwagen: Wann Sie damit Steuern sparen können Stellen Sie sich vor, Sie gründen gerade Ihre Praxis, Ihre Kanzlei oder Ihr Unternehmen und brauchen einen Firmenwagen. Sie rechnen durch, […]

Jörg Wilde

06.10.2026 · 6 Min Lesezeit

Vorschaltmodell beim Firmenwagen: Wann Sie damit Steuern sparen können

Stellen Sie sich vor, Sie gründen gerade Ihre Praxis, Ihre Kanzlei oder Ihr Unternehmen und brauchen einen Firmenwagen. Sie rechnen durch, was der Wagen kosten darf, und stellen fest, dass die Umsatzsteuer einen erheblichen Teil des Budgets ausmacht. Wenn Sie selbst nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt sind, kann in so einem Fall ein Vorschaltmodell interessant werden.

Ich zeige Ihnen, wie ein Vorschaltmodell beim Firmenwagen funktioniert, wann es sich lohnen kann und wo die Grenzen liegen. Und gleich vorweg: Das Modell ist kein Steuertrick, mit dem sich jeder Unternehmer einen teuren Wagen verbilligen kann. Es hilft einer bestimmten Gruppe, kann ihr einen erheblichen steuerlichen Vorteil bringen.

Das Grundproblem: Firmenwagen ohne Vorsteuerabzug

Ein normal umsatzsteuerpflichtiger Unternehmer kann die Vorsteuer aus dem Kauf eines Firmenwagens abziehen. Anders sieht es aus, wenn Sie als Kleinunternehmer nach § 19 UStG tätig sind oder überwiegend steuerfreie Umsätze erzielen.

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