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BGH-Urteil zum Datenklau: Darum ist die Entscheidung auch für Sie von großer Bedeutung

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat ein wegweisendes Urteil gefällt: Der Facebook-Mutterkonzern Meta hat die Daten seiner Nutzer nicht richtig geschützt und muss Schadenersatz zahlen. Ausgangsbasis dieser Entscheidung war ein Datendiebstahl im Jahr 2021. Doch nicht nur Großkonzerne müssen sich mit möglichen Ansprüchen auseinandersetzen. Das Urteil kann auch Ihr Unternehmen direkt betreffen.

Timm Haase

22.12.2024 · 1 Min Lesezeit

Das sind die Hintergründe des Urteils

Der BGH hat in seinem Urteil vom 18.11.2024 (Az. VI ZR 10/24) festgelegt, dass jeder Nutzer, dessen Daten bei dem Datendiebstahl abgegriffen wurden, einen Anspruch auf Schadenersatz hat. Ausschlaggebend war, dass Meta die Daten seiner Nutzer nicht ausreichend geschützt hat. Wichtig in diesem Zusammenhang: Nicht von Bedeutung für die Entscheidung des BGH war, ob mit den gestohlenen Daten tatsächlich kriminelle Handlungen erfolgt sind.

Das Urteil des BGH lässt sich direkt auf andere Unternehmen übertragen, die personenbezogene Daten im Sinne der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verarbeiten. Gehören Sie zu diesen Unternehmen, müssen Sie zukünftig damit rechnen, bei Verstößen gegen die DSGVO in Anspruch genommen zu werden. Die Zahlung von Schadenersatz können Sie nur dann verhindern, wenn Sie einen Datendiebstahl abwenden.

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