Leserfrage

Sind hohe Nachmeldungen erst in der Jahreserklärung problematisch?

Leser haben uns diese Frage gestellt – wir liefern die Antwort.

Jörg Wilde

23.02.2026 · 1 Min Lesezeit

FRAGE: Wir geben unsere Umsatzsteuervoranmeldungen monatlich ab. Für unsere Voranmeldungen 2025 haben wir wiederholt Eingangsrechnungen verspätet erfasst und einige Ausgangsumsätze zunächst falsch mit 7 % statt 19 % versteuert. Am Jahresende 2025 stellte unsere Buchhalterin bei der Erstellung des Jahresabschlusses fest, dass die Summe der in den Voranmeldungen erklärten Zahllasten um 15.000 € unter der korrekten Jahresumsatzsteuer liegt. In der Umsatzsteuer‑Jahreserklärung wurde der Fehlbetrag vollständig nachgemeldet. Welche Folgen hat unsere Nachmeldung in der Jahreserklärung?

ANTWORT von Jörg Wilde:  Hohe Abweichungen zwischen der Summe der Umsatzsteuervoranmeldungen und der Jahreserklärung sind problematisch, weil sie beim Finanzamt den Verdacht wecken können, dass die Voranmeldungen unzutreffend waren und Sie die Umsatzsteuer bewusst oder zumindest leichtfertig zu niedrig angemeldet haben.

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