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Enthalten in Unternehmenssteuern aktuell
Sanierungskosten teilen Sie bei Miteigentum nach Miteigentumsanteilen auf
Nutzen Sie die Steuerermäßigung nach § 35c EStG bei einer Immobilie im Miteigentum, müssen Sie die energetischen Sanierungskosten grundsätzlich nach den Miteigentumsanteilen aufteilen. Das gilt auch dann, wenn ein Miteigentümer die gesamten Kosten tatsächlich allein bezahlt hat (Urteil des Finanzgerichts Münster vom 23.6.2026, Az. 6 K 1431/23 E, veröffentlicht am 1.9.2026).
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Enthalten in Unternehmenssteuern aktuell
Ab 2027 ändert sich die Besteuerung von Matrosen auf Schiffen, die unter deutscher Flagge fahren
Das Bundesministerium der Finanzen ändert ab 1.1.2027 seine Rechtsauffassung, was die Besteuerung von Matrosen betrifft. Das Schreiben stellt klar, dass für steuerliche Zwecke die Arbeit auf einem Schiff unter deutscher Flagge auf hoher See nicht mehr als im Inland ausgeübt gilt. Dies hat gravierende Folgen für den Arbeitslohn, den der Matrose für seine Tätigkeit auf dem Schiff erhält (BMF-Schreiben vom 6.7.2026, Az. IV B 6 - S 2300/00151/004/111, DOK: COO.7005.100.3.15200239).
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Enthalten in Unternehmenssteuern aktuell
Immobilien: Erbschaft und Schenkung. Auf diese Vergleichswerte kommt es an
Bei Erbschafts- und Schenkungsteuerfällen sind die Immobilien zu bewerten. Hierzu wird das sogenannte Vergleichswertverfahren genutzt. Die Werte werden hierzu von den Gutachterausschüssen der jeweiligen Gemeinde mitgeteilt. Die Richter des BFH haben jetzt entschieden, dass diese Vergleichswerte auch ohne weitere Sachaufklärung angesetzt werden dürfen (Urteil vom 11.3.2026, Az. II R 6/23, veröffentlicht am 25.6.2026).
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Enthalten in Rechnungswesen aktuell
Neues BFH-Urteil: Darum führen fehlende Stundenzettel nicht automatisch zur Nichtanerkennung von Angehörigen-Arbeitsverträgen
Arbeitsverhältnisse mit Ehepartnern, Kindern oder anderen nahen Angehörigen stehen steuerlich unter besonderer Beobachtung. Ein aktueller BFH-Beschluss bringt für die Praxis aber eine wichtige Klarstellung: Fehlen vertraglich vereinbarte Stundenzettel, darf das Finanzamt den Betriebsausgabenabzug nicht allein aus diesem Grund versagen. Lesen Sie hier, was stattdessen das ausschlaggebende Kriterium ist.
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Enthalten in Unternehmenssteuern aktuell
Neue Befugnisse für Lohnsteuerhilfevereine; unentgeltliche Steuerberatung möglich
Das Steuerberatungsgesetz wird modernisiert, vereinfacht und von Bürokratie entlastet. Einen Schwerpunkt des Gesetzes bilden erweiterte Befugnisse von Lohnsteuerhilfevereinen. Diese können künftig in mehr Fällen ihren Rat anbieten, da Betragsgrenzen für die angebotenen Tätigkeiten entfallen. Weiterhin soll künftig eine Person 3 statt bisher 2 Beratungsstellen leiten dürfen. Dies hat der Bundesrat am 12.6.2026 beschlossen.
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Enthalten in Unternehmenssteuern aktuell
Ausländische Renten werden mit dem vollen Besteuerungsanteil besteuert
Wie wird eine Rente, die vom niederländischen „Algemeen Burgerlijk Pensioenfonds“ gezahlt wird, in Deutschland besteuert? Das Finanzgericht Düsseldorf hat entschieden, dass eine Altersrente, die von einem niederländischen Pensionsfonds gezahlt wird, in Deutschland mit dem Besteuerungsanteil in Höhe von 70 % zu besteuern ist. Der geringe Ertragsanteil in Höhe von 18 % der Pension ist nicht anzusetzen (Urteil des Finanzgerichts Düsseldorf vom 5.5.2026, Az. 10 K 976/25 E, veröffentlicht am 12.6.2026).
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Enthalten in Rechnungswesen aktuell
Neuer Anlauf für Steuerberatergesetz – ohne Entlastungsprämie
Die Koalitionsparteien haben den Entwurf eines Neunten Gesetzes zur Änderung von Vorschriften im Steuerberatungsrecht sowie im Steuerrecht erneut in den Bundestag eingebracht (Bundestags-Drucksache 21/6002). Der Gesetzentwurf entspricht weitgehend der zuvor von der Bundesregierung vorgelegten Fassung, die der Bundestag bereits am 24.4.2026 verabschiedet hatte, die jedoch am 8.5.2026 im Bundesrat scheiterte.
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Enthalten in Rechnungswesen aktuell
Achtung: In diesem speziellen Fall müssen Sie mit einem Verspätungszuschlag rechnen
Die Spielregeln sind eigentlich bekannt: Geben Sie eine Steuererklärung zu spät ab, erhebt das Finanzamt einen Verspätungszuschlag. Doch gilt das auch bei einer reinen Feststellungserklärung, bei der die Höhe der festgesetzten Steuer nicht mal der zuvor geleisteten Vorauszahlung entspricht? Die eindeutige Antwort auf diese Frage hat jetzt der BFH gegeben (Urteil vom 26.3.2026, Az. IV R 29/23, veröffentlicht am 7.5.2026).
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