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Neues BFH-Urteil: Machen Sie Ihre Barkasse jetzt prüfungssicher
Es ist der Klassiker in jeder Prüfung des Finanzamts bei bargeldintensiven Betrieben: Entspricht die Kassenführung nicht den formellen Anforderungen des Gesetzgebers, ist die Buchführung mangelhaft. Es drohen oft existenzbedrohende Hinzuschätzungen und empfindlichen Steuernachzahlungen. Der BFH hat in einem aktuellen Urteil die Voraussetzungen dafür noch einmal genau definiert (Urteil vom 29.7.2025, Az. X R 23 und 24/21). Wir zeigen Ihnen, worauf Sie im Tagesgeschäft unbedingt achten müssen, damit bei der nächsten Steuerprüfung alles glattläuft.
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Wann Sie trotz fehlgeleiteter innergemeinschaftlicher Lieferung die Steuerbefreiung anwenden können
Holt ein in anderem EU-Mitgliedstaat ansässiger Unternehmer bei Ihnen Liefergegenstände ab, wenden Sie bei Vorliegen der Voraussetzungen die Steuerbefreiung für eine innergemeinschaftliche Lieferung an. Doch was passiert, wenn Ihr Finanzamt feststellt, dass Ihr Kunde ohne Ihr Wissen die Liefergegenstände statt in einen anderen EU-Mitgliedstaat ins Drittland verbracht hat?
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Zu viel Umsatzsteuer ausgewiesen? Wann Sie nach neuem EuGH-Urteil nur haften
Stellen Sie sich vor, Sie betreiben ein Geschäft und verkaufen vor allem an Privatleute. Bisher mussten Sie auch dann an das Finanzamt Umsatzsteuer zahlen, wenn Sie versehentlich in einer Rechnung einen zu hohen Steuerbetrag ausgewiesen hatten, selbst, wenn Ihr Kunde diesen Betrag nie „zurückgeholt“ hat. Das konnte teuer werden und war für viele Unternehmen unfair. Damit ist jetzt Schluss!
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Mehrzweck- oder Einzweck-Gutscheine? So setzen Sie die EU-Gutscheinrichtlinie korrekt um
Der BFH hat in seinem Beschluss vom 25.6.2025 (Az. XI R 14/24) noch einmal klargestellt, wie Gutscheine im Mehrwertsteuersystem zu behandeln sind. Mal wieder ging es um die Frage, ob die Umsatzsteuer bereits bei Ausstellung eines Gutscheins oder erst bei dessen Einlösung durch den Kunden an das Finanzamt abzuführen ist.
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Wechsel der Gewinnermittlungsart: Wie Sie Ihr Wahlrecht rechtssicher ausüben
Viele kleinere und mittelständische Unternehmen nutzen statt der Bilanzierung die Einnahme-Überschuss-Rechnung (EÜR) als Gewinnermittlungsart. Die Wahl zur Nutzung der EÜR ist an verschiedene Voraussetzungen gebunden. Der BFH musste in einem Streitfall klären, ob ein Wechsel zwischen den Gewinnermittlungsarten möglich war. Erfahren Sie, welche Voraussetzungen und Verbindlichkeiten bezüglich des Wahlrechtes Sie im Blick haben müssen.
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Urteilsfälle zu verdeckten Gewinnausschüttungen: Welche Konstellationen Sie besonders prüfen sollten
Nicht alle Zuwendungen und geldwerten Vorteile an Gesellschafter sind steuerlich bei Kapitalgesellschaften zulässig. Im Gegensatz zu Einzelunternehmen dürfen nicht willkürlich Vergünstigungen erfolgen. Ansonsten kann eine verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) vorliegen. Genau deshalb wirft die Finanzverwaltung bei Außenprüfungen einen genauen Blick auf Zahlungen oder Leistungsverhältnisse zwischen Unternehmen und Gesellschaftern. Nimmt das Finanzamt eine vGA an, drohen Steuernachzahlungen, deren Beurteilung auch immer wieder Thema vor den Finanzgerichten sind. Dabei können Sie eine vGA mit den richtigen – fremdüblichen – Vertragsvereinbarungen oft vermeiden.
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Finanzgericht zum Handel mit NFT – welche Nachweise Sie als Unternehmer erbringen müssen
Für viele sind der Handel mit NFT und die Blockchaintechnologie ein Buch mit 7 Siegeln. Auch das Finanzamt kann viele Schritte nicht mehr nachvollziehen, zu verworren sind die Strukturen und viele Protagonisten verschwinden in der Anonymität. Der Fiskus nimmt daher immer öfter den Unternehmer in die Verantwortung, die notwendigen Informationen zu liefern.
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Neue BFH-Rechtsprechung: So vermeiden Sie doppelte Umsatzsteuer durch fehlerhafte Abforderungsschreiben
Im März hat der BFH entschieden, dass derjenige, der Umsatzsteuer in einem sog. „Abforderungsschreiben“ zu Unrecht offen ausweist, die Umsatzsteuer schuldet (BFH, Urteil vom 19.3.2025, Az. XI R 4/22). Und zwar auch dann, wenn er die zu Grunde liegende Leistung gar nicht erbracht hat. Das Finanzamt schaut im Rahmen von Prüfungen immer genau hin, ob in diesem Bereich Fehler passieren.
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Schluss mit der engen Auslegung: Wann Sie als Galerie die Differenzbesteuerung jetzt auch anwenden dürfen
Wenn Sie als Galerie Kunstwerke weiterverkaufen, können Sie die Differenzbesteuerung (§ 25a UStG) nutzen und nur die Marge zwischen An- und Verkauf versteuern. Bisher war dies jedoch meist nur möglich, wenn Sie das Werk direkt vom Künstler oder seinen Erben erworben haben – Verkäufe über eine vom Künstler gegründete GmbH blieben ausgeschlossen.
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Unfaire Richtsatzschätzung? Wie der BFH Ihre Position in der nächsten Betriebsprüfung stärkt
Wenn das Finanzamt Ihre Buchführung unter die Lupe nimmt, kann es vorkommen, dass der Prüfer Zweifel an der Ordnungsmäßigkeit Ihrer Aufzeichnungen hat. Fehlen beispielsweise Z-Bons oder Belege, darf das Finanzamt die Besteuerungsgrundlagen schätzen. Dafür greift es häufig auf sogenannte Richtsätze zurück. Doch genau diese Methode hat der BFH mit einem neuen Urteil deutlich kritisiert und sich auf Ihre Seite gestellt.
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BFH-Urteil: Warum Sie E-Mails auch als Geschäftsunterlagen aufbewahren müssen
Das Finanzamt darf während einer Außenprüfung nicht nur Ein- und Ausgangsrechnung und die Buchführung einsehen, sondern auch auf E-Mails zugreifen, die einen steuerlichen Bezug haben. Der BFH musste in einem Verfahren die Frage klären, inwieweit die Finanzverwaltung nähere Informationen über alle vorhandenen E-Mails im Rahmen des Datenzugriffsrechts erhalten darf. Erfahren Sie im Folgenden, welche E-Mails und damit zusammenhängende Aufzeichnungen Sie dem Finanzamt auf Anfrage zur Verfügung stellen müssen.
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Freiheit oder Risiko? Welche hohen Anforderungen Sie bei einer offenen Ladenkasse erfüllen müssen
Nach dem aktuellen Urteil des BFH vom 18.7.2025 (Az. X R 19/21) stellt sich für viele Unternehmer die Frage: Dürfen wir noch mit einer offenen Ladenkasse arbeiten, oder drohen bald steuerliche Nachteile? Die Antwort lautet: Eine offene Ladenkasse bleibt weiterhin zulässig. Doch der Preis dieser Flexibilität ist hoch. Wenn Sie sich dafür entscheiden, müssen Sie strengste Aufzeichnungsanforderungen erfüllen.
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