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Enthalten in Umsatzsteuer aktuell
Dieser Umweg kostet Sie die Steuerbefreiung der Einfuhrumsatzsteuer
Wer Ware aus einem Drittland einführt und anschließend innergemeinschaftlich weiterliefert, kennt den Mechanismus des § 5 Abs. 1 Nr. 3 UStG: Die Einfuhr bleibt steuerfrei, wenn sich unmittelbar eine innergemeinschaftliche Lieferung anschließt. Ein einfacher Gedanke, der eine Doppelbelastung vermeiden soll. Das FG Hamburg hat nun gezeigt, wie schnell dieser Gedanke in der Praxis zerbricht, wenn die Lieferkette auch nur einen Zwischenschritt zu viel enthält.
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Hinzuschätzung bei Kassenführung? Was Sie prüfen sollten
Unternehmen kämpfen an vielen Fronten: Ständige Weiterentwicklungen sind gefordert, Konkurrenz am Markt und dazu noch die vielen Vorschriften aus dem Steuerrecht und anderen Gesetzen. Die Kassenführung ist bei Betrieben mit Bargeldverkehr dabei ein nicht zu unterschätzender Bereich, denn das Finanzamt schaut in Prüfungen genauestens auf die Kassenführung. Stellt der Prüfer Ungereimtheiten fest, drohen hohe Zuschätzungen. Häufig landen diese Fälle später vor Gericht, wie auch in einem aktuellen Urteilsfall des Finanzgerichtes Hamburg, welches zugunsten des Unternehmers entschieden hat.
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Vorsteuerabzug trotz Betrug: Wann Sie Ihr Geld wenigstens steuerlich retten können
Wenn Sie für eine Lieferung zahlen und am Ende nichts erhalten, ist der wirtschaftliche Schaden bereits groß genug. Umso wichtiger ist daher die Frage: Können Sie wenigstens die Vorsteuer aus Ihrer Zahlung geltend machen? Der BFH hat mit Urteil vom 4.12.2025 (Az. V R 38/23) hierzu eine klare, aber keineswegs großzügige Linie gezogen. Der Vorsteuerabzug bleibt möglich, allerdings nur unter strengen Voraussetzungen. Genau diese sollten Sie kennen.
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Firmen-Porsche für Gesellschafter? Warum das Finanzamt trotz Nutzungsverbot von einer vGA ausgeht
Immer wieder streiten Unternehmen und Finanzamt darüber, ob die Nutzung eines – insbesondere hochpreisigen – Firmenwagens nur zu unternehmerischen Zwecken erfolgt oder ob auch eine private Mitnutzung zu versteuern ist. Hierfür argumentiert das Finanzamt häufig mit dem sogenannten Anscheinsbeweis: Nach allgemeiner Lebenserfahrung würde ein hochpreisiges Fahrzeug nicht nur für betriebliche Fahrten, sondern auch für private Termine verwendet werden – vor allem, wenn für die Privatnutzung kein gleichwertiger Pkw zur Verfügung steht. Zu diesem Streitthema hat sich der BFH nun in einem Verfahren geäußert.
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Wann Ihre GiG nur umsatzsteuerfrei ist
Eine Geschäftsveräußerung im Ganzen (GiG) muss umsatzsteuerlich nicht versteuert werden. Der Erwerber tritt in die Fußstapfen des Verkäufers, führt also dessen Unternehmen mit den übernommenen Werten fort. Doch eine Geschäftsveräußerung ist an einige Voraussetzungen gebunden. Erfahren Sie hier, wann laut neuem BFH-Urteil eine Verpachtung schädlich sein kann und was die Konsequenzen (k)einer GiG sind.
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Leistungszeitpunkt vs. Rechnungsdatum: Wie das neue EuG-Urteil Ihre Vorsteuer-Praxis grundlegend ändern könnte
Das Gericht der EU hat sich zu der Frage des Vorsteuerabzugs im Zusammenhang mit dem Leistungszeitpunkt und dem erst späteren Vorliegen einer Rechnung geäußert. Die Entscheidung und die Urteilsgründe, dass ein Vorsteuerabzug sogar noch rückwirkend erfolgen kann, widersprechen der bisherigen Rechtsauffassung des deutschen Gesetzgebers. Wir schildern Ihnen den Fall und mögliche Konsequenzen.
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Ihr Auskunftsrecht nach Art. 15 DSGVO: So setzen Sie sich gegen das Finanzamt durch
Der Bundesfinanzhof hat für Sie Folgendes klargestellt: Sie können vom Finanzamt Auskunft über Ihre personenbezogenen Daten verlangen, selbst dann, wenn Sie die Daten selbst eingereicht haben oder sie Ihnen bereits bekannt sind. Der BFH gibt Ihnen ein starkes Instrument in die Hand. Hier erfahren Sie, wie Sie es konkret nutzen können, um sich gegen das Finanzamt zu wehren.
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Vorsteuerabzug aus diversen Waren: Worauf Sie beim Kauf von Mixpaletten achten sollten
Eine Rechnung muss bestimmte Anforderungen erfüllen, damit sie zum Vorsteuerabzug berechtigt. Dabei müssten Sie sicherstellen, dass neben den Grunddaten zum liefernden Unternehmer, Empfänger und dem Entgelt/Umsatzsteuer auch Angaben zum Leistungszeitpunkt und der Menge und Art der Waren gemacht worden sind. Fehlt es an den Pflichtangaben in der Rechnung (§14 UStG), ist der Vorsteuerabzug in Gefahr. Denn nur mit einer ordnungsgemäßen Rechnung haben Sie Anspruch auf die Erstattung der gezahlten Umsatzsteuer. Dies wurde auch einer UG beim Erwerb von Mixpaletten zum Verhängnis. Denn in der Rechnung zeichnete der Lieferant nicht ausführlich auf, welche Waren konkret auf den Paletten vorlagen. Was es zu beachten gibt und wie das Finanzgericht das Urteil begründet, erfahren Sie im Folgenden.
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Finanzgericht versagt Vorsteuerabzug: Freiwillige Zahlungen an den Betreiber eines Internet-Blogs
In einem Verfahren war strittig, ob freiwillige Zahlungen an den Betreiber eines Internet-Blogs einen Leistungsaustausch darstellen und falls nicht, ob sich aus diesen Zahlungen dennoch ein Vorsteuerabzug ableiten lässt. Das Finanzgericht Berlin-Brandenburg verneinte den Leistungsaustausch, gewährte aber den Vorsteuerabzug.
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In welchen Fällen Ihre fehlerhafte Rechnung
keine 14c-Steuer auslöst
Der BFH hat sich wieder mal mit Fragen rund um die Rechnungsberichtigung und 14c-Steuer beschäftigt (Urteil vom 9.7.2025, Az. XI R 25/23, veröffentlicht am 18.12.2025). Dabei ging es um die Frage, ob eine Steuer aus § 14c UStG doch nicht entstanden ist, wenn der Rechnungsempfänger auf keinen Fall Vorsteuer geltend machen konnte – also gar kein Umsatzsteuerausfall drohen würde. Zudem geht der BFH auf die Frage ein, ob ein – mit der Rechnungsprüfung – beauftragter Dritter die Rechnung korrigieren kann, sodass bei einem vorher fehlerhaften Umsatzsteuerausweis doch keine §14c-Steuer entsteht. Wir fassen die wichtigsten Informationen aus dem Urteil für Sie zusammen.
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Neue Argumente gegen Nachzahlungszinsen: Was Sie jetzt tun sollten
Nachzahlungszinsen treffen Sie als Unternehmer hart. Vor allem dann, wenn Sie steuerlich korrekt gehandelt haben. Ein aktuelles Urteil des Finanzgericht (FG) Niedersachsen stellt nun klar, dass Ihr Finanzamt Zinsen nicht einfach festsetzen darf, wenn diese allein auf einem Rechtsirrtum Ihres Finanzamts beruhen. Für Sie eröffnet diese Entscheidung neue Ansatzpunkte, um sich gegen unbillige Zinsbelastungen zu wehren.
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