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Enthalten in Umsatzsteuer aktuell
Wie Sie Entnahmen von Anlagevermögen buchen
Nach den allgemeinen Grundlagen zu Entnahmen und dem Sonderfall der Geldentnahmen richtet sich unser Blick nun auf die Entnahmen von Anlagevermögen. In der Praxis kommt es häufig vor, dass ein bisher unternehmerisch genutztes Wirtschaftsgut wie ein Pkw oder eine Büroausstattung in das Privatvermögen des Unternehmers überführt wird. Solche Vorgänge müssen Sie sowohl ertrags- als auch umsatzsteuerlich würdigen. In diesem Beitrag lesen Sie, wie Sie es am besten machen.
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Enthalten in Unternehmenssteuern aktuell
Prüfen Sie Zahlungen an Dritte genau – und vermeiden Sie unnötige Grunderwerbsteuer
Zahlt ein Grundstückserwerber Geld an einen Dritten, damit dieser auf eigene Rechte am Grundstück verzichtet, kann die Zahlung die Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer erhöhen. Der BFH stellt jedoch klar: Das gilt nur unter engen Voraussetzungen (BFH-Urteil vom 17.06.2026, Az. II R 1/24, veröffentlicht am 27.08.2026).
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Enthalten in Rechnungswesen aktuell
Strafverteidigungskosten können Werbungskosten sein
Kosten einer Strafverteidigung sind nicht in jedem Fall steuerlich ausgeschlossen. Das hat das FG Niedersachsen mit Urteil vom 14.7.2026 (Az. 13 K 108/25) entschieden. Im Streitfall hatte ein kaufmännischer Leiter im Zusammenhang mit beruflich veranlassten Steuerstraftaten rund 50.000 € an Verteidigungskosten getragen und deren Abzug als Werbungskosten geltend gemacht.
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Enthalten in Rechnungswesen aktuell
Dieser Aspekt gefährdet die Steuerfreiheit Ihres Mitarbeiteraktienprogramms
Die steuerfreie Überlassung von Vermögensbeteiligungen an Arbeitnehmer setzt voraus, dass das Beteiligungsangebot grundsätzlich allen gegenwärtigen Arbeitnehmern mit der erforderlichen Betriebszugehörigkeit offensteht. Das hat das FG Düsseldorf mit Urteil vom 23.7.2026 (Az. 8 K 12/22 H(L)) bestätigt. Im Streitfall schloss ein Unternehmen Beschäftigte in ruhenden Arbeitsverhältnissen, geringfügig Beschäftigte und Auszubildende von einem Mitarbeiteraktienprogramm aus. Die Richter bewerteten dies jedoch nicht einheitlich. Der Ausschluss von Arbeitnehmern in ruhenden Arbeitsverhältnissen, etwa während der Elternzeit, sei unschädlich. Diese Personen seien während des Ruhens des Arbeitsverhältnisses nicht als gegenwärtige Arbeitnehmer im Sinne der Steuerbefreiung anzusehen.
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Enthalten in Rechnungswesen aktuell
Eine doppelte Haushaltsführung in einem Wohnmobil kann möglich sein
Ein Wohnmobil kann grundsätzlich als Unterkunft am Beschäftigungsort dienen und damit die Voraussetzungen einer doppelten Haushaltsführung erfüllen. Das hat das Finanzgericht Baden-Württemberg mit Urteil vom 17.9.2025 (Az. 4 K 221/25) bestätigt. Im entschiedenen Fall nutzte ein Arbeitnehmer ein umfassend ausgestattetes Wohnmobil während der Arbeitswoche als Unterkunft in der Nähe seines neuen Arbeitsplatzes.
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Enthalten in Umsatzsteuer aktuell
Worauf Sie bei Geldentnahmen besonders achten sollten
Nachdem ich Ihnen im ersten Teil unserer Serie Grundlagen erläutert habe, rückt nun die praktische Beurteilung in den Vordergrund. In den folgenden Serienteilen behandeln wir die einzelnen Entnahmearten Schritt für Schritt. Den Auftakt bildet dabei die Entnahme von Geldbeträgen. Dieser Vorgang nimmt eine besondere Stellung unter den Entnahmen ein. Erfahren Sie im Folgenden, welche steuerlichen Konsequenzen und insbesondere welche Aufzeichnungspflichten Sie unbedingt beachten sollten.
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Enthalten in Unternehmenssteuern aktuell
Tagegeld aus einer Schweizer Unfallversicherung unterliegt in Deutschland dem Progressionsvorbehalt
Der Urteilsfall betrifft einen Arbeitnehmer, der in Deutschland wohnt und bei einem Schweizer Unternehmen angestellt war. Wegen eines privat veranlassten Unfalls erhielt er aus der Schweizer Unfallversicherung Tagegeld. Dieses wurde vom Finanzamt dem Progressionsvorbehalt unterworfen, womit der Arbeitnehmer nicht einverstanden war.
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Enthalten in Unternehmenssteuern aktuell
Scheidet ein Mitunternehmer aus, geht sein Verlustanteil verloren
Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass ein gewerbesteuerlicher Verlustvortrag nach § 10a GewStG nicht auf die Erben eines verstorbenen Mitunternehmers übergeht. Scheidet ein Mitunternehmer aus einer Personengesellschaft aus, fällt der auf ihn entfallende Anteil am Gewerbeverlust grundsätzlich weg. Das gilt nach dem Urteil auch dann, wenn der Anteil im Wege der Erbfolge unentgeltlich auf die Erben übergeht (BFH-Urteil vom 10.9.2026, Az. IV R 14/24, veröffentlicht am 20.8.2026).
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Enthalten in Umsatzsteuer aktuell
Elektronische Dienstleistung aus dem Ausland? Wann Sie die Steuer schulden
Digitale Leistungen schreiten dank zuverlässiger Internetverbindungen und der Globalisierung immer weiter voran – warum nicht auch die Expertise von Unternehmen eines Drittlandes nutzen und hier elektronische Dienstleistungen beziehen: Unternehmen setzen beispielsweise immer häufiger auch auf Online-Software und Wartungen für besondere Unternehmensbereiche, wenn sich im Drittland ansässige Unternehmen auf bestimmte Sonderfälle spezialisiert haben. Doch was gilt umsatzsteuerlich für solche Online-Dienstleistungen?
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Enthalten in Rechnungswesen aktuell
Insolvenzanfechtung: Wann ein Sale-and-lease-back-Geschäft gefährlich werden kann
Geraten Unternehmen in Liquiditätsschwierigkeiten, wird häufig über sogenannte Sale-and-lease-back-Modelle nachgedacht. Dabei verkauft ein Unternehmen beispielsweise seine Betriebsimmobilie, um kurzfristig Geld zu erhalten, und mietet diese anschließend direkt zurück. Der Bundesgerichtshof hat nun aufgezeigt, dass eine solche Gestaltung im späteren Insolvenzverfahren erhebliche Risiken bergen kann (Urteil vom 21.5.2026, Az. IX ZR 168/24).
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Enthalten in Rechnungswesen aktuell
Brexit-Nachwirkungen: Alleingesellschafter einer Limited haftet privat
Lange Zeit galt die britische Limited als günstige Alternative zur deutschen GmbH. Die Gründung war mit minimalem Kapitalaufwand möglich und gleichzeitig versprach die Rechtsform eine Haftungsbeschränkung. Wer jedoch als Alleingesellschafter einer britischen Limited seinen Verwaltungssitz in Deutschland hat, muss spätestens seit dem Brexit sehr genau hinsehen. Der BGH hat mit Urteil vom 14.7.2026 (Az. II ZR 202/25) die weitreichenden Folgen nun bestätigt.
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